Was zu beachten ist

Fotogalerien

Sie werden in verschiedenen Rubriken Fotogalerien vorfinden. Dies sind 15 bis 50 Digitalfotos zu einem bestimmten Objekt. Dabei geht es nicht nur darum, schöne Fotos zu präsentieren, sondern auch Besonderheiten und spezifische Merkmale aufzuzeigen. Dies ist für Menschen wichtig, die sich intensiver mit dieser Materie beschäftigen und somit als wissenschaftlicher Beitrag zu verstehen.
Keine Angst, Sie brauchen sich nicht alle Fotos anzuschauen: Mit der Foto-Vorschau ist es für Sie einfach, Ihre Lieblingsfotos auszuwählen und dann größer auf Ihrem Bildschirm abzubilden. Denken Sie daran, dass Sie zuweilen auch ein klein wenig Wartezeit wegen der Fotogrößen einkalkulieren müssen, bis die Fotos geladen sind.

Texte zu den Fotos

Zu jeder Fotogalerie wird ein einführender Text zu dem Objekt (Insekt, Pflanze) vorangestellt. Dieser bezieht sich vorwiegend auf die Inhalte der ausgewählten Fotos. Eine ausführliche Beschreibung zu den Objekten finden Sie bei wikipedia oder anderen Online-Lexika. Zu jedem Foto gibt es einen beschreibenden Text. Die Bildunterschriften enthalten Erläuterungen, die sich auf die abgebildeten Strukturen beziehen und nicht unbedingt in dem einführenden Text vorhanden sind. Zudem wird die Funktionsweise einzelner Strukturen an der einen oder anderen Stelle beispielhaft für verwandte Arten oder Familien beschrieben (Baupläne, Gleitkopplung, Biegungszone).

Schärfe des Objekts

Auf dieser Website werden Sie vielen mikroskopischen Digitalfotos begegnen, die aus unterschiedlichen Perspektiven aufgenommen wurden. Die Vergrößerung schwankt zwischen 10-220-fach. Beachten Sie bitte, dass bei starker Vergrößerung die Schärfentiefe geringer wird. Das räumliche Bild des Mikroskops wird in einer Ebene dargestellt. Die Objektteile, die hervorgehoben sind und auf die es ankommt, sind scharf dargestellt. Neue Digitalmikroskope wie das ab Juli 2016 vom Autor verwendete AM7815MZT Dino-Lite EDGE Mikroskop 5 Megapixel der Fa. Metav Werkzeuge GmbH hat eine erweiterte Tiefenschärfefunktion (EDOF). Dadurch steigt die Tiefenschärfe erheblich.

Quer- und Längsschnitte

Um Strukturen und deren Funktionsweise besser aufzeigen zu können, sind Fotos beigefügt, die Querschnitte und Längsschnitte des Objektes darstellen. So kann man bei Blütenpflanzen im Querschnitt die Form des Stängels gut erkennen (rund, vierkantig, behaart). Im Längsschnitt können Blütenorgane in ihrer natürlichen Position gezeigt werden.

Oberflächenstrukturen

Je stärker wir vergrößern, umso mehr begegnen wir Oberflächenstrukturen. In der Mitte des Flügels eines Käfers erkennt man eine Biegungszone, der Stängel des Riesenbärenklaus trägt Drüsenhaare, ebenso die Brennnessel, die Einzelaugen der Insekten sind im Facettenauge zu erkennen. Selbst Haare haben unterschiedliche Funktionen. So können Sinneshaare (Makrotricha) z. B. Flügelfaltvorgänge steuern helfen. Im mikroskopischen Bild erkennen wir, dass die Schmetterlingsflügel mit Schuppen bedeckt sind.

Blütenpflanzen

Blütenpflanzen sind sehr erfolgreich und haben die ganze Welt erobert. Die Blüte besteht aus Kelchblättern, Blütenblättern, Staubblättern und Stempel mit Fruchtknoten. Die Staubblätter bilden Pollen aus, der von dem Stempel aufgenommen wird. Aus Samen- und Eizelle entsteht der Samen, der von der Fruchthülle umschlossen ist. Die Blütenorgane sind in den unterschiedlichen Familien verschiedenartig ausgebildet. Sie dienen den Botanikern zur Bestimmung.

Insekten, Spinnen

Insekten bestehen aus Kopf (Caput), Brust (Thorax) und Hinterleib (Abdomen). Sie haben sechs Beine, die an der Brust abgehen. Auch die Flügel sind an der Brust befestigt. Oft sind Vorderflügel als Deckflügel (Elytren) ausgebildet; die Hinterflügel sind meist häutig. Die Facettenaugen bestehen aus Einzelaugen; die Fühler sind Sinnesorgane am Kopf. Zuweilen können wir die Mundwerkzeuge erkennen. Spinnen haben acht Beine und mehrere Punktaugen. Am Hinterleib haben einige Arten Spinnendrüsen, die zum Spinnen der Netze dienen.

Nichts ist Zufall

Alle Strukturen, der hier dargestellten Lebewesen haben ihre Bedeutung. Sie sind in einem Entwicklungsprozess seit Millionen von Jahren entstanden. Dabei können Erbgutveränderungen (Mutationen) positive oder negative Auswirkungen haben. Die positiven Auswirkungen helfen, der Art zu überleben, die Lebewesen mit negativen Merkmalen verschwinden. Deshalb haben alle Strukturen ihre Bedeutung, auch wenn wir und unsere Wissenschaft sie noch nicht deuten können. Die Fotos, die Sie auf dieser Website sehen, stellen nur den Einstieg dar. Mit stärkeren Vergrößerungen (mit Rasterelektronenmikroskop, 3D-Lasertechnik) werden wir neue Strukturen finden.

Inne halten

Wenn Sie die Digitalfotos betrachten und sich am Anblick erfreuen, ist mein größtes Ziel erreicht. Die Natur ist – im Großen wie im Kleinen – wunderbar und einmalig, es gibt noch Vieles zu entdecken.